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joachim walz

" wege entstehen dadurch, dass man sie geht." franz kafka

 Grussworte für 
   Joachim Walzens Werk

Grußwort vom Intendant des
Musikfestival der seltene Besetzungen

Thomasius Gärtner

Die Schöpfung ist eine LEBENDE TATSACHE, der sich gräulichste Taten in den Weg gestellt haben und der immer noch in hässlichen Variationen Tötungen folgen.

In allen Religionen der Welt ist das Stattfinden von LEBEN heilig. Daraus wird in mannigfaltigster Weise Kraft geschöpft.

Ausser Zweifel steht, dass die Progrome im kürzesten Jahrtausend der Weltgeschichte eine einzigartige Sonderrolle des Grauens darstellen, die sich keinesfalls auch nur im Ansatz wiederholen dürfen.

Neben diesen Fürchterlichkeiten sind auch heute Aggressionen und Kriegstaten für Qualen und Tötungen verantwortlich. Taten, die zu vermeiden sind, die zur Vermeidung verpflichten.

Selbst so genannte Atheisten – teilen diese Auffassungen, auch wenn diese des Glaubens der Abwesenheit Gottes sind. Darin sind sie nicht ungläubig.

Joachim Walz zeigt in Farbenreichtum und Intensität Leiden, Ungerechtigkeit, Tot, lebensfeindlichen Fanatismus in spielerisch anmutender Art, die geeignet ist darzustellen, dass der Anfang des Hineinschlitterns in die Grausamkeit eher „rosig“ empfunden wird, als ein Zeichen der Selbstverblendung und Zusteuerung auf eine furchtbare Schuld. Es ist nicht nur das Wegsehen gefährlich, sondern auch die Selbsttäuschung.

Eine gigantische Selbsttäuschung finden wir leider auch in den Brgriffen für brutalen Extremismus, wie „Radikalismus, DIE LINKEN oder DIE RECHTEN“.

LINKS ist das Herz, das in seiner Radikalität nur zur Liebe in der Lage ist.

RECHT ist zum eine der Inbegriff für RICHTIG und der Begriff für eine Staatliche Ordnung, die sich juristisch beschreibt.

Daher wird es notwendig die Terminologie für brutale Handlungsweisen bis hin zum Schrecken durch Waffenanwendung, lateinisch Terror und Terrorismus genannt, aus ziviler Sicht neu zu formulieren. Es müssen neue Begriffe gefunden werden, die Verwechslungen mit guten Eigenschaften im Sinne eines freiheitlichen anständigen Lebens unmöglich machen. Die Gefühle, welche die verwechselbaren Worte auslösen, können ein gefährlicher Anfang zu weiteren Selbsttäuschungen und Täuschungen sein, die schwere Schäden an Menschen und Kreaturen zur Folge haben.

Joachim Walz will artefactisch diesen Täuschungen und Brutalitäten WACH ENTGEGENTRETEN und alle WACH RÜTTELN!

Er will auch auf die Gefühlstäuschungen hinweisen, die den Anfang zu schlimmsten Handlungen bilden. Die Folge kann nur eine sein:

Die Erziehung auch auf dem Gebiet des Gemütes, der Empfindungen und Gefühle zu anständigen Gefühlsnuancen, die sich in der Form stärken, dass sie sich GEGEN ALLE ARTEN von LEID und GREUEL stellen können.

Das sei der Leitfaden, der durch das Buch, das Joachim Walz in Arbeit hat, führen möge, wie auch durch die Ausstellungen seiner Kunstwerke, als Anlass der Förderung eines freien, menschlichen und künstlerischen Lebens.

Nur so kann der LEBENSINN sich entfalten!

Mit musikalischen Grüßen

Thomasius Gärtner

 

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